
Das ALPHAMFD ist ein umfassendes Flug- und Motormanagementsystem für Ultraleichtpiloten, das alle relevanten Informationen auf einem LCD anzeigt. Es ist zuverlässig, sicher und wartungsfrei, mit Selbsttest und Audioalarmen bei kritischen Zuständen. Das System ist updatefähig und eine langfristige Investition.
Der Einbau erfordert technisches Geschick, jedoch keine speziellen Werkzeuge. Wichtig sind Schutz vor extremen Bedingungen und eine gute Ablesbarkeit. Elektrische Anschlüsse sollten von Fachleuten durchgeführt werden.
Funktionen umfassen Geschwindigkeits- und Höhenmessung, Alarme für Stall und Vne, sowie akustische Höhenleitmodi. Weitere Anzeigen sind Flugdauer, Startzeit, Datum, Temperatur und Bordspannung.
Überwacht werden Motordrehzahl, Betriebsstunden, Tankfüllstand und Verbrauch. Es gibt Sicherheitshinweise zur Durchflussmengenmessung und Kalibrierung, sowie Temperatur- und Öldrucküberwachung.
Speichert Flugdaten und bietet akustische und optische Warnfunktionen. Diebstahlsicherung durch Passwort und Einstellung der Maßeinheiten sind möglich. Software-Updates halten das System aktuell.
Der Einstell-Modus ermöglicht das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen und bietet spezifische Beschreibungen für verschiedene Motortypen. Technische Daten und Garantieinformationen sind enthalten.
Das ALPHAMFD hat Typ K und Pt100 Temperaturanschlüsse, die nur mit entsprechenden Sensoren kompatibel sind. Unbenutzte Eingänge können abgeschaltet werden.
Der Anschlussplan für Hardware Rev 401 beschreibt Anschlüsse für Temperatur- und Drucksensoren. Der elektronische Öldruckgeber Typ ROTAX Nr. 956413 muss verwendet werden.
Der Sensor sollte in einem Winkel von 60° bis 90° zur Flugzeuglängsachse eingebaut werden, um Luftblasen zu vermeiden.
Das ALPHAMFD hat Anschlüsse für statischen Druck und Staudruck. Der statische Druckanschluss ist nur bei geschlossenen Kabinen notwendig.
Beim Einschalten führt das Gerät einen Selbst-Test durch. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt über ein Pitot-Rohr und kann kalibriert werden.
Die Geschwindigkeitsanzeige kann kalibriert werden, um die Calibrated Air Speed (CAS) anzuzeigen. Verschiedene Skalen-Versionen sind verfügbar.
Bietet akustische Warnungen bei Abweichungen von einer eingestellten Flughöhe.
Flugdauer wird gemessen, sobald die Geschwindigkeit 50 km/h überschreitet.
Zeigt Instrumententemperatur und Bordspannung an.
Aktuelle Uhrzeit wird konstant angezeigt.
Beschreibt Sensoranschlüsse für verschiedene Rotax-Motoren und deren Verbindung zum ALPHAMFD.
Empfohlen, das Gerät bei Nichtgebrauch abzudecken, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.
Empfohlen, das ALPHAMFD alle drei Jahre zur Überprüfung und Kalibrierung zum Hersteller zu schicken.
Enthält detaillierte technische Spezifikationen für verschiedene Funktionen.
BRÄUNIGER GmbH gewährt eine 12-monatige Garantie auf Material- und Herstellungsfehler.
Warnungen vor den Gefahren des Flugsports und die Verantwortung des Piloten.
Installations- ALPMAMFD Hardware Rev 401, Software Vers .4.08a, S/N xxxx2000 Stand 10/2008 Technische Änderungen sind jederzeit möglich! Beim Verkauf des ALPHAMFD muss dieses Betriebshandbuch an den Kunden _mitgeliefert werden_ BRÄUNIGER Flugelectronic GmbH Dr. Karl Slevogt Str. 5, D-82362 Weilheim / Germany [email protected], www.brauniger.com
Katalog auf Seite 1 öffnen1 Einführung Das ALPHAMFD bietet mit innovativen Ideen und fortschrittlicher Technik ein komplettes System für Flug- und Motormanagement für Ultraleichtpiloten. Alle relevanten Informationen für Navigation und Motorüberwachung werden kompakt und übersichtlich auf einem integrierten Liquid Crystal Display angezeigt. Bei der Entwicklung des ALPHAMFD wurde konsequent auf eine extreme Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wartungsfreiheit geachtet. Ein Selbsttest bei jedem Einschalten, Erkennung und Anzeige von fehlerhaften Sensoren und der über das Intercom ausgegebene Audioalarm bei kritischen Zuständen,...
Katalog auf Seite 4 öffnenWarnung Das ALPHAMFD ist nicht nach LBA/FAA/JAA zertifiziert, da dies für Ultralights nicht gesetzlich gefordert ist. Sobald eine Zertifizierung benötigt wird, wird diese durchgeführt werden. Es wurde jedoch nach dem letzten Stand der Technik entwickelt und eingehend getestet, auch nach Vorschriften des LBA. Obwohl das ALPHAMFD ein elektronisches Präzisionsmessgerät ist, kann es zu Fehlanzeigen, Fehlbedienungen und Fehlinterpretationen der Anzeigen kommen. Durch die Verwendung des ALPHAMFD bestätigt der Anwender, dass er sich dieser Gefahr bewusst ist und sämtliche dadurch auftretende Risiken...
Katalog auf Seite 5 öffnenACHTUNG: Folgende Kriterien sind beim Einbau unbedingt zu beachten: • Schutz vor zu hohen oder zu tiefen Temperaturen. Das Gerät arbeitet bei einer Betriebstemperaturumgebung von -10°C bis 50 °C einwandfrei. Schutz vor übermäßigen Vibrationen und Schockbelastungen. Unter Umständen ist es notwendig, das Instrument schwingungsgedämpft einzubauen. Schutz vor Feuchtigkeit und jegliche Art von Benzinen und Ölen Gute Ablesbarkeit der Anzeige (Blendfreiheit und guter Sichtkontakt) muss gewährleistet sein. Möglichst großer Abstand zu den Antennen der Funkgeräte / Transponder Auf die Einhaltung dieser...
Katalog auf Seite 6 öffnenBeim Einbau der Sensoren sind folgende Kriterien zu beachten: • Die Sensorleitungen sind so zu verlegen, dass sie gegen hohe Temperaturen geschützt sind. Die Sensorleitungen sollen möglichst vibrationsgeschützt verlegt werden, ein gewisses Maß an Beweglichkeit muss dennoch gewährleistet sein. Die Sensorleitungen dürfen keine Knickstellen aufweisen und dürfen nicht scheuern. Das Gewinde der EGT-, Öl-, Wasser- und CHT-Sensoren sind beim Einbau mit Loctite Anti-Size (oder einem ähnlichen Mittel) zu behandeln, um eine problemlose Demontage zu gewährleisten. Type K Temperatursensoren (NiCrNi) MÜSSEN...
Katalog auf Seite 7 öffnenDie Abschaltung der einzelnen Eingänge erfolgt in den SET-Modes 30 bis 35. SET Mode Nummer Temperatureingang Display Text Pt100 WaterTemp Pt 100 Oil temp EGT 1 EGT 2 CHT 1 CHT 2 Fuel flow Use Water Temp Port Use Oil Temp Port Use EGT 1 Port Use EGT 2 Port Use CHT 1 Port Use CHT 2 Port Use Fuel Port Achtung! Ab der Software Version 4.04 kann unter dem Set-Mode 37 der Eingang des Treibstoff-Durchflußsensors deaktiviert werden. Das kann bei Trikes, wo der Treibstofftank gut sichtbar ist, sinnvoll sein. Bei Motoren mit einem Treibstoff-Rückfußsystem und hohen Flussgeschwindigkeiten, wo der Sensor...
Katalog auf Seite 8 öffnenAnschlussplan ALPHAMFD (Hardware Rev 401) Cable Red/blue Flow Meter to engine Flow to engine, Signal white green Flow Meter back to tank violet brown Flow to tank, Signal +12 Volt Oil Pressure, New electronic Aircraft Battery Ground case (screw) Thermocouple Type K (NiCrNi) Type K Plug & Sockets green white green Diode Plug
Katalog auf Seite 9 öffnenDurchfluss-Sensor 1 von Tank zu Motor (Hinlauf) Durchfluss-Sensor 2 von Motor zu Tank (Rücklauf ;nicht benutzen) Gemeinsame Masse für Durchfluss 1+2 und beide Pt100 Temp Sens. Auspuffgas-Temperatur EGT 2 (Typ K) Zylinderkopftemperatur CHT 1 (oder Wasser 1 bei Rotax 912) oder EGT 3 (Typ K) Zylinderkopftemperatur CHT 2 (oder Wasser 2 bei Rotax 912) oder EGT 4 (Typ K) Soundanschluss für Intercom Alarm Hauptstromversorgung von Bordnetz 7 bis 28 Volt Masse Bordnetz Öldruck Signal oder Schalter Drehzahl Signal Schraube an Gehäuse: Gemeinsane Masse für Sensoren und Kabel-Schirm Die wahlweise Instrumentenbeleuchtung...
Katalog auf Seite 10 öffnenALPHAMFD. Diese Pulse werden zu einer Tankanzeige aufsummiert. Der Sensor kann mit allen Arten von Treibstoff verwendet werden. Der BRÄUNIGER Durchflußmengen-Sensor wird in die Treibstoffleitung zwischen Filter und Motor eingeschleift. Achten Sie Einbau des Durchfluß-Sensors darauf, dass alle Anschlüsse der Treibstoffleitung sicher und fest verlegt sind. Sichern Sie die Schlauchanschlüsse mit geeigneten Materialien, z.B. Schlauchklemmen. Der Sensor ist so konstruiert, dass selbst bei einem Blockieren des Messrades im Sensor immer genügend Treibstoff zum Motor gepumpt wird. Die Durchflußmengenmessung...
Katalog auf Seite 11 öffnenEinbau des Durchflussmessers in Rotax 912 S wie in Kap 5.3.6 beschrieben Anschluss des Pitotrohres und statischer Druckanschluss Das ALPHAMFD hat auf der Geräterückseite 2 verschiedene Druckanschlüsse: 2.5.1 Static Port Dies ist der Anschluss für den statischen Druck. Dieser muss mit dem am Fluggerät vorgesehenen Anschluss für den statischen Druck verbunden werden. Falls Sie nicht wissen, wo bei Ihrem Fluggerät der Anschluss des statischen Drucks vorgesehen
Katalog auf Seite 12 öffnenwenden Sie sich an den Hersteller. Der statische Druckanschluss ist nur bei Fluggeräten mit geschlossener Kabine notwendig. Bei offenen Trikes wird an den Static Port kein Schlauch angeschlossen, er bleibt einfach offen. 2.5.2 Pitot Port Dies ist der Anschluss für den Staudruck. An diesen Anschluss wird das Staurohr (PitotRohr) des Fluggerätes angeschlossen. Dies geschieht mit handelsüblichem Silikonschlauch. Achten Sie beim Anschluss darauf, dass der Schlauch sauber und ohne Knicke vom Pitot-Rohr zum ALPHAMFD verläuft. Um möglichst genaue Messungen zu erreichen, sollte das Pitot-Rohr möglichst...
Katalog auf Seite 13 öffnen28 Seiten
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